Meditieren mit Kindern Teil 1 (Bauch-, Luftballonatmung)

Aktualisiert: Jan 24



Kinder lieben Bewegung. Spiel, Spaß und Lärm. Am besten alles zusammen.

Still sitzen … und auf Erleuchtung zu warten - Fehlanzeige.

Ich glaube aber, dass Kinder gerade in der heutigen Zeit auch Möglichkeiten gezeigt bekommen sollten um sie auf ein stressiges, turbulentes Leben vorzubereiten, und um sich zu starken Persönlichkeiten zu entwickeln.

Als Mama von drei Kindern ist es mit wichtig, meinen Kindern Möglichkeiten zu zeigen, vom Stress des Alltags auszusteigen, ganz im Moment zu sein und so wieder zur Ruhe zu kommen.


Wie also schafft man es, sie für "Meditation" oder vielleicht treffender gesagt, die Stille, das bei sich bleiben oder das fokussiert sein zu begeistern?


Eine Methoden wie man Kindern Meditation näher bringen kann stell ich euch in diesem Blogbeitrag vor.

1. Die Atemübung (Bauchatmung) oder Luftballonatmung


Atemübungen, gehören bei mir selbst zu jeder Meditation und jeder Yogastunde.

Tiefe langsame Atemzüge sind ein hervorragendes Mittel, um Stress abzubauen, Ängste zu verringern und Aggressionen zu mindern.

Ich zeige meinen Kindern immer wieder die Bauchatmung und erkläre ihnen, dass diese Atemtechnik dabei helfen kann, schneller wieder zur Ruhe zu finden bzw. im besten Fall davor eingesetzt sich gar nicht in einem Gefühlsausbruch zu verlieren, oder um sich vor einem Test oder einer Schularbeit nicht in der Aufregung zu verlieren und fokussiert zu bleiben.


Tiefe langsame Atemzüge melden dem Körper, dass er sich entspannen kann und dies führt dazu, dass sich Muskeln und Atmung lockern und die Aufregung nachlässt.


Und so geht´s:

Komm mit deinem Kind in eine bequeme Position, egal wie und wo, ihr könnt euch auch ins Bett legen.

Legt die Hände auf euren Bauch.

Atmet tief durch die Nase ein und lasst euren Bauch anwachsen, bis er sich anfühlt wie ein großer, praller Luftballon.

Atmet langsam aus, und spürt wie er wieder kleiner wird.

Wenn du auf dem Rücken liegst kannst du auch ein Stofftier auf deinen Bauch und den deines Kindes legen und beobachten wie es sich bei jedem Atemzug auf- und ab bewegt.


Wiederholt diese Atemtechnik für 3-5 Minuten. Oder vielleicht solange wie euer Lieblingslied läuft.


Unsere Emotionen beeinflussen unseren Atem, genauso können wir auch mit unserem Atem unsere Emotionen beeinflussen. Somit ist unser Atem ein hervorragendes Werkzeug um für die herausfordernden Situationen im Alltag gerüstet zu sein.


Am besten übt man Atemübungen täglich (das gilt auch für Erwachsene) damit das Kind die Methode verinnerlicht und so in Stresssituationen abrufen kann.


Viel Spaß beim Ausprobieren,

Alles Liebe Isabella

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